Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Session
WS02-2: Forschendes Lernen und E-Learning
Zeit:
Sonntag, 11.09.2016:
13:30 - 15:00

Ort: Seminarraum S12
40 Sitzplätze

 


Zusammenfassung der Sitzung

Internationalisierung von Forschendem Lernen durch Virtualität


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Präsentationen

Internationalisierung durch Forschendes Lernen im Q-Kolleg im Vergleich zu zwei anderen transnationalen Lehrveranstaltungskonzeptionen.

Johannes Siemens, Johannes Moes

Humboldt Universität zu Berlin, Deutschland

Zusammenfassung: Das bologna.lab der Humboldt-Universität zu Berlin experimentiert seit 2012 mit Q-Kollegs, d.h. Lehr-veranstaltungen mit einer besonderen Verbindung aus Forschendem Lernen und internationalem Austausch. Q-Kollegs schaffen Freiräume für selbstbestimmtes, forschungsorientiertes Studieren und internationale Zusammenarbeit zu einem bestimmten Thema. Die meist zweisemestrigen Q-Kollegs bestehen aus jeweils etwa sechs Studierenden an einem Institut der HU und einer internationalen Partneruniversität, sie werden fachlich durch Lehrpersonal vor Ort und strukturell durch das bologna.lab betreut. Zwischen zwei Kurzzeit-Mobilitäten (Begegnungsreise zum Partner / abschließende studentische Konferenz an der HU) entfal-tet sich eine intensive, transnationale Forschungszusammenarbeit, gestützt auf digitale Werkzeuge wie Videokonferenzen und Content-Management-Systeme (Moodle, Medien Repositorium, Mahara). Dieses Konzept von internationalem, forschendem Lernen soll zwei Lehrkonzepte gegenübergestellt werden, die entweder mit wöchentlichen forschungs-orientierten transnationa-len Workshops mehrerer Partnerinstitutionen (‚ShanghAI lecture‘) oder mit einem Abschlussworkshop nach parallelen interna-tionalen Forschungsseminaren in Partneruniversitäten (‚Teaching the Crisis‘) realisiert wurden. Durch den Vergleich dieser Konzepte, die ähnliche didaktische Elemente und digitale Lehr-Werkzeugen einsetzen (können), soll der Wert einzelner Aspek-te herausgearbeitet werden. Die drei Konzeptionen fördern im unterschiedlichen Maße die forschende Interaktion der Studie-renden, und nutzen tatsächliche und virtuelle Mobilität differenziert. Inwieweit die drei Konzepte transnationaler Lehrveran-staltungen Vorbilder für eine Internationalisierung auf der Ebene von Lehrveranstaltungen sein können, soll diskutiert werden.


Vom Seminarraum zur wissenschaftlichen Konferenz – Interuniversitäres forschendes Lernen in virtuellen Teams

Michael A. Herzog2, Elisabeth Katzlinger1, Martin Stabauer1

1Johannes Kepler Universität Linz, Österreich; 2Hochschule Magdeburg-Stendal, Deutschland

Dieser Beitrag entwickelt ein forschungsorientiertes Lernszenario, bei dem die Studierenden fächer-, institutionen- und länderübergreifend miteinander kooperieren. In virtuellen Lerngruppen wurde jeweils ein Forschungsvorhaben konzipiert und alle Phasen des Forschungsprozesses von der Formulierung der Forschungsfrage bis hin zur Konferenzpräsentation durchlaufen. Dafür wurde ein theoriegeleitetes Prozessmodell mit Feedbackschleifen, einschließlich Peer Review entwickelt, umgesetzt und evaluiert. In der begleitenden Studie wurde neben dem Lernszenario auch die Rolle der Medien für die Zusammenarbeit und den Lernerfolg in virtuellen Lerngruppen untersucht. Als bevorzugte Medien für die Zusammenarbeit konnten neben Videotelefonie vor allem „Shared Spaces“ identifiziert werden, wobei die Bedeutung des persönlichen Kontaktes in den Rückmeldungen hervor gehoben wurde.



 
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