Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Session
WS06-1: Technologiegestütztes Lernen im Arbeitsprozess am (digitalen) Arbeitsplatz
Zeit:
Sonntag, 11.09.2016:
13:30 - 15:00

Ort: Seminarraum S16
50 Sitzplätze

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Präsentationen

APPsist Statusbericht: Realisierung einer Plattform für Assistenz- und Wissensdienste für die Industrie 4.0

Carsten Ullrich1, Matthias Aust2, Michael Dietrich1, Nico Herbig1, Christoph Igel1, Niklas Kreggenfeld3, Christopher Prinz3, Frederic Raber1, Simon Schwantzer4, Frank Sulzmann2

1DFKI GmbH, Deutschland; 2Fraunhofer IAO, Virtual Environments; 3Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Produktionssysteme; 4IMC AG

Im Projekt APPsist wird eine Architektur für Assistenz- und Wissensdienste zur Unterstützung der Beschäftigten in der Industrie 4.0 entwickelt, bestehend aus Basisdiensten und intelligent-adaptiven Diensten, die angepasst an den Kontext und den Benutzer die Unterstützung realisieren. Das Projekt befindet sich nahe dem Ende der Laufzeit, und dieser Beitrag beschreibt das finale System und gibt eine kritische Betrachtung der zu Projektbeginn getroffenen technischen Entscheidungen.


Eine Bedarfsanalyse zu Formen und Rahmenbedingungen der Qualifizierung Beschäftigter in digitalen Arbeitsumgebungen

Christoph Rensing1, Lena Despres2, Sandra Bürger2

1Technische Universität Darmstadt, Fachgebiet Multimedia Kommunikation; 2httc e.V, Darmstadt

Die zunehmende Digitalisierung der Produktions- und weiteren Geschäftsprozesse in Unternehmen, oftmals unter dem Begriff Industrie 4.0 zusammengefasst, führt zu einem stetigen Qualifizierungsbedarf der Beschäftigten in den Unternehmen. Während sich andere Studien mit den Qualifizierungsinhalten im Zusammenhang mit der Digitalisierung beschäftigen, haben wir eine umfassende qualitative Studie zu den Anforderungen an zukünftige Formen der Qualifizierung und die Rahmenbedingungen durchgeführt. Die Konzeption und Durchführung dieser Studie und zentrale Ergebnisse stellen wir in diesem Beitrag vor.


Towards a Classification of Learning Support Systems at the Digitized Workplace

Wael Alkhatib, Christoph Rensing

Technische Universit¨at Darmstadt, Deutschland

In light of the transformation to cyber-physical production systems in Industry 4.0, the increasing trend of digitalization and product customization together with the demographic changes in Germany reveal a clear need for supporting the employees' sustainable competences development at the workplace. In this context, technology enhanced learning systems provide new approaches for developing the vocational training system at the workplace. This paper discusses the pedagogical, didactic and technical aspects that characterize learning environments in manufacturing and digitized working environments. Furthermore, a set of current learning solutions for supporting the employees' learning process at the workplace will be classified based on the introduced scheme as a foundation for a more comprehensive overview in future.


Implementierung eines Aufnahmewerkzeugs für die semi-automatische Erstellung von Lernszenarien

Ines Averbeck1, Julia Finken1, Sebastian Freith2, Glenn Schütze3, Carsten Ullrich3

1Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH, Deutschland; 2Lehrstuhl für Produktionssysteme, Ruhr-Universität Bochum; 3Educational Technology Lab (EdTec), DFKI GmbH

Die Komplexität der Bedienung von Fertigungsmaschinen in der industriellen Produktion nimmt stetig zu. Dies geht einher mit sich verändernden Anforderungen hinsichtlich des erforderlichen Wissens, Fertigkeiten und Kompetenzen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für die Förderung der Kompetenzen in der beruflichen Bildung sollen die betrieblichen Arbeitstätigkeiten multimedial erhoben und anschließend semi-automatisch in adaptive, didaktisch aufbereitete Lernszenarien transformiert werden. Dieser Beitrag beleuchtet den aktuellen Stand der Entwicklung, der Evaluation und der organisationalen Integration des dafür entwickelten Aufnahmewerkzeugs.


Die Nutzbarmachung traditioneller Arbeitsumgebungen zur Unterstützung neuartiger Wissensmanagementwerkzeuge

Christoph Greven, Ulrik Schroeder

RWTH Aachen University, Deutschland

Unternehmen schreiben Wissensmanagement bei der Wahrung Ihres Wettbewerbsvorteils eine zentrale Rolle zu. Trotz der Potentiale neuartiger Wissensmanagementwerkzeuge sind die Arbeitsumgebungen in Firmen größtenteils sehr traditionell. Das zeigt sich sowohl in den Prozessen und Softwarewerkzeugen als auch den gängigen Datenformaten. Am Beispiel des Professional Reflective Mobile Personal Learning Environments (PRiME) Projektes zeigt dieses Paper, wie ein harter Wechsel bei der Einführung eines neuen Wissensmanagementsystems vermieden und somit die Akzeptanz und Erfolgsaussichten deutlich erhöht werden können. Es nutzt die Potentiale bisheriger, traditioneller Arbeitsumgebungen konstruktiv für sich und ermöglicht damit Autoren mit gewohnten Werkzeugen am Lern- und Wissensmanagementprozess teilzunehmen. Dazu werden hier die Unterstützung von Autoren bei der formatgerechten Erstellung von Lerninhalten, der automatisierte Transfer von traditionellen Dateiformaten in das Wissensmanagementsystem, sowie die Rückführung von Inhalten aus dem Wissensspeicher in traditionelle Formate thematisiert.


Digitalisierung im Handwerk als Lernprozess fördern

Thomas Prescher1, Jan Hellriegel1, Michael Schön1, Anja Baumann2, Michael Heil3, Frederick Schulz4

1TU Kaiserslautern, Deutschland; 2Deutsches Handwerksinstitut e. V.; 3Institut für kybernetisches Planen und Bauen e. V; 4Handwerkskammer des Saarlandes

Die Digitalisierung stellt sich für Handwerksbetriebe nicht als trivialer Prozess dar. Vielmehr kann er als Lernprozess verstanden werden, der einer individuellen und organisationalen Kompetenzentwicklung der Handwerksbetriebe bedarf. Im Beitrag wird dazu die Frage verfolgt, mit Hilfe welcher systematischer Vorkehrungen die digitale Transformation m Handwerk pädagogisch durch die Handwerksorganisationen mit ihren Beratern unterstützt werden kann, so dass sie sich nahtlos in die Arbeits- und Alltagszusammenhänge einfügt. Dabei werden die arbeitsorganisations- und arbeitsprozessbezogene Medienkompetenz der Unternehmen und die medienpädagogische Kompetenz der Berater als Bindeglied für ein didaktisches Konzept gefasst, dessen Kernverständnis in der Digitalisierung als Lernprozess liegt.


Assistenz von Arbeitsprozessen auf der Baustelle

Mareike Schmidt1, Jan Spilski2, Uta Schwertel1, Michael Heil3, Thomas Lachmann2

1imc information multimedia communication AG, Deutschland; 2Technische Universität Kaiserslautern, Deutschland; 3Institut für kybernetisches Planen und Bauen, Deutschland

Die zunehmende Digitalisierung im Handwerk fordert den vermehrten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Vermittlung der damit verbundenen neuen Anforderungen und die Unterstützung der Mitarbeiter sollte möglichst kontextbezogen und ortsunabhängig zur Verfügung stehen. Das Verbundprojekt SmartWerk entwickelt dafür prototypisch für drei Szenarien (Baustellenbegehung und Dokumentation, Bedienung innovativer Maschinen auf der Baustelle, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz) ein Assistenzsystem - die SmartWerk Assistance Suite (SWAS). Dabei wird ein partizipativer Prozess der Technikentwicklung verfolgt, der technische und inhaltliche Anforderungen sowie subjektive Akzeptanzaspekte fortlaufend evaluiert. Die so gewonnen Ergebnisse werden in die Entwicklung der SWAS integriert und mögliche Kommunikationsstrategien zur Akzeptanzsteigerung abgeleitet.


Der Einsatz digitaler Lern- und Assistenzsysteme im industriellen Wandel – Softwarelösungen erfolgreich implementieren

Roman Senderek, Katharina Heeg

FIR Aachen, Deutschland

Digitalisierung, Industrie 4.0, Smart Factories: Termini wie diese sind immer öfter in wissenschaftlichen Beiträgen und Medienberichten präsent. Sie verdeutlichen, dass die heutige Arbeitswelt unmittelbar mit digitalen Veränderungen verknüpft wird. Häufig wird betont, wie tiefgreifend Digitalisierungsprozesse in gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen eingreifen und dass umfangreiche Transformationen nötig seien, um mit der zunehmend technischen Durchdringung vieler Bereiche mithalten zu können. Mitunter wird gewarnt, zahlreiche Arbeitsplätzen seien gefährdet, weil immer mehr Tätigkeiten künftig von Maschinen oder Robotern ersetzt werden könnten. Dabei gerät aus dem Blickfeld, dass digitale Softwarelösungen in der Industrie nicht nur Arbeitsschritte ersetzen, sondern auch sinnvoll unterstützen können. Dadurch erhalten sie einen hohen Mehrwert und können Prozessabläufe ebenso wie Kompetenzen zuständiger Mitarbeiter langfristig verbessern, anstatt sie hinfällig zu machen. Der vorliegende Beitrag widmet sich deshalb der Implementierung digital gestützter Lern- und Assis-tenzsysteme, die im industriellen Bereich als maßgebliche Arbeitserleichterung integriert werden können und so die Effizienz und Produktivität steigern.



 
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